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Ryanair: weitere Flugausfälle möglich
Ryanair-Chef Michael O'Leary hat nicht ausgeschlossen, dass es bei der irischen Billigfluggesellschaft zu weiteren Flugausfällen kommt.
Er könne nicht garantieren, dass es nicht zu weiteren Streichungen komme, sagte O'Leary nach Angaben eines Unternehmenssprechers. Es werde allerdings keine weiteren Ausfälle wegen Problemen mit den Dienstplänen geben, die Ryanair als Grund für die Streichung von mehr als 2.000 Flügen bis Ende Oktober angibt.
Ryanair-Piloten sollen ihren Urlaub teilweise aufs kommende Jahr verschieben, um weitere Flugstreichungen zu verhindern. Gleichzeitig kündigte O'Leary laut dem Nachrichtensender "SkyNews" an, dass die Fluggesellschaft in den kommenden zwei Wochen 125 zusätzliche Piloten einstellen werde. Ryanair hatte angekündigt, Piloten mit einem "Loyalitätsbonus" bei der Stange halten zu wollen. Medienberichten zufolge lehnt das aber eine große Zahl von Ryanair-Piloten ab. Ein entsprechender Brief kursierte in sozialen Medien. Demzufolge fordern die Piloten, dass Ryanair grundsätzliche Änderungen an ihren Arbeitsbedingungen vornimmt.
"Schwere Managementfehler"
O'Leary entschuldigte sich für das "Chaos", das die Airline nach eigenen Angaben etwa 25 Mio. EUR kostet. Schuld seien "schwere Managementfehler" bei der Urlaubsplanung für die Besatzungen. Zudem verfüge Ryanair über zu wenige Reservepiloten.
Ryanair hatte Ende vergangener Woche überraschend bekanntgegeben, dass binnen sechs Wochen bis zu 2.100 Flüge ausfallen und damit empörte Reaktionen von Kunden ausgelöst. Ryanair gab als Grund "Schwierigkeiten mit der Planung des Jahresurlaubs" der Piloten für September und Oktober an. Zum Start des Winterflugplans im November werde sich die Lage wieder normalisieren. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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